Etappe 8: Maglebjär - Onsvalakällan

Auf Pfaden und kleinen Wegen wandern Sie in der Nähe von Siedlungen sowie an Kulturwäldern und schönen Weiden vorbei. In der Vegetation verstecken sich Ruinen und Gedenksteine. Unterwegs bietet Ihnen Quellwasser Erfrischung.

Foto: Magnus Malm
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Auf Pfaden und kleinen Wegen wandern Sie in der Nähe von Siedlungen sowie an Kulturwäldern und schönen Weiden vorbei. In der Vegetation verstecken sich Ruinen und Gedenksteine. Unterwegs bietet Ihnen Quellwasser Erfrischung.

Natur

Dass diese Etappe in Siedlungsnähe verläuft, merkt man kaum. Abgesehen von abgeholzten Arealen und Flächen mit jungem Kulturwald führt der Weg durch üppigen Wald. Bei Sjunnerup passieren Sie einige steinige Weiden. Hier konnten die Bäume ihre Äste weit nach den Seiten ausstrecken und breite Kronen entwickeln.
Insgesamt dominiert Fichtenwald, aber im Westen wird der Weg von kleinen Laubbäumen und im Osten von hohen, schlanken Buchen gesäumt.
Manchmal kommen Sie an krummen alten Bäumen vorbei. Die schüttere Buche bei Bökestorp ist ein Lebensraum für sich; unterhalb des Baumes liegt die alte Quelle der Kate.

Kulturgeschichte

Bei Sjunnerup kommen Sie am alten Bahnhof vorbei, von wo aus die Malmöer in Scharen zu den Loipen und Wanderwegen pilgerten.
Die Reise führt über Stock und - vor allem - Stein. So gut wie überall liegen Steinhaufen - manchmal sogar auf dem Weg. Am Hang verbergen sich einstige Anbauterrassen. Unauffällige Steinsetzungen und aus Steinen aufgeschüttete Grabhügel verraten, dass bereits in der Eisenzeit Menschen in der Gegend tätig waren.
An mehreren Stellen verläuft der Weg mitten durch die Ruinen kleiner Häuser. Direkt am Weg finden Sie den Stein Brahestenen. Hier rastete Graf Magnus Brahe 1788 mit seinen Truppen.
Die Quelle Onsvalakällan ist das Juwel der Etappe. Ihr Wasser soll magisch sein, und man sagt, dass sich an ihr einst das "Heidenvolk" nach Kämpfen versammelte.