Etappe 6: Jällabjär - S Hultarp

Hier wandern Sie auf Stegen durch Bruchwald und auf Pfaden über Weiden und mit Laubwald bedeckte Hügel. Die Etappe lockt mit geologischen Besonderheiten und außergewöhnlichen Naturerlebnissen in Form von Vulkanresten und des größten schonischen Wacholderwaldes. Zwischen Djupadal und dem Naturschutzgebiet Södra Hultarp wandern Sie auf einem Schotterweg.

Foto: Magnus Malm
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Hier wandern Sie auf Stegen durch Bruchwald und auf Pfaden über Weiden und mit Laubwald bedeckte Hügel. Die Etappe lockt mit geologischen Besonderheiten und außergewöhnlichen Naturerlebnissen in Form von Vulkanresten und des größten schonischen Wacholderwaldes. Zwischen Djupadal und dem Naturschutzgebiet Södra Hultarp wandern Sie auf einem Schotterweg.

Natur

Gewundene Pfade führen Sie auf den Vulkanrest Jällabjär. Ein paar Hundert Meter nördlich des Triangelpunktes können Sie in Form sechseckiger Basaltsäulen Überreste der Vulkanschlote sehen. Auf einem Steg ziehen Sie weiter zu hellen naturnahen Weiden mit Steinmauern und zum Dorf Anderstorp.
Durch den Wald Eneskogen zieht sich ein Wirrwarr an Wegen, folgen Sie dem Skåneleden also aufmerksam. Hier wächst Wacholder im Überfluss; auch einzelne alte Buchen und Eichen sind im Wald vertreten.
Bei Natthall erwarten Sie eine schöne Aussicht und Laubwald. An den Hängen gedeihen Gelbes Windröschen, Zwiebel-Schaumkraut, Lauchhederich, Behaartes Veilchen und Wiesen-Primel. Etwas weiter nördlich finden Sie ein vom Vulkan hierher geschleudertes Gesteinsstück aus basaltischem Tuff.
Auf einer sich wogenden Brücke gehen Sie über den Fluss Rönne å. Das Gewässer, das sich vom See Ringsjön zur Bucht Skälderviken zieht, bietet dem Lachs gute Laichplätze.
Den Rest der Etappe bewältigen Sie auf einem gewundenen Schotterweg, der Sie durch eine mosaikartige Landschaft führt.

Kulturgeschichte

Anderstorp ist kulturhistorisch interessant. Das Dorf entging den Flurbereinigungen des 18. und 19. Jahrhunderts, und seine Häuser liegen bis heute dicht und unregelmäßig entlang der Dorfstraße. Während des Nordischen Krieges war das Dorf ein Schlachtfeld.
Der Fluss Rönne å diente als Transportweg. Außerdem wurden mit seiner Wasserkraft Mühlen und Fabriken betrieben, so auch Stockamöllan, wo zwischen Mühle und Sägewerk ein kleiner Ort entstand. Zwischen Klippan und der Bucht Skälderviken herrschte einst reger Schleppkahnverkehr.