Etappe 3: Krika skog - Klåveröd

Hier wandern Sie vor allem auf weichen Pfaden. Allein die geografischen Namen wie Vargadalen (Tal der Wölfe), Snuvestuan (Höhle der Sirenen) und Skorstensdalen (Tal der Schornsteine) machen Lust auf die Fußreise. Auf dieser Etappe gelangen Sie auch in ein Erholungsgebiet mit einem außergewöhnlichen Moor.

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Hier wandern Sie vor allem auf weichen Pfaden. Allein die geografischen Namen wie Vargadalen (Tal der Wölfe), Snuvestuan (Höhle der Sirenen) und Skorstensdalen (Tal der Schornsteine) machen Lust auf die Fußreise. Auf dieser Etappe gelangen Sie auch in ein Erholungsgebiet mit einem außergewöhnlichen Moor.

Natur

Auf Pfaden wandern Sie durch üppigen Buchenwald und weiter in einen von Mischbeständen geprägten Wald. Bei Klövamölla öffnet sich die Landschaft, und Sie passieren schöne naturnahe Weideflächen. Dann folgen Sie ein Stück weit dem Bach Klövabäcken, der auffallend naturbelassenen ist. Im Gewässer und in der kühlen Umgebung der Bachschlucht leben interessante Tierarten.
Nachdem Sie auf einem Schotterweg an der höchsten Stelle Schonens vorbeigekommen sind, erreichen Sie das Erholungsgebiet Klåveröd. Weiche Pfade führen Sie zu mehreren geologischen Sehenswürdigkeiten: zu der kleinen Höhle von Snuvestuan, zu den mit Gesteinsbruchstücken übersäten Hängen von Vargadalen und zu den Felstürmen von Skorstensdalen. Das Gebiet lockt mit viel Wald, kleinen Seen und Wasserläufen.
Kurz bevor Sie zum See Svartesjö gelangen, wandern Sie entlang der Grenze zum Nationalpark Söderåsen.
Ein Abstecher zum Moor Traneröds mosse, nach Grindhus und Lilla Klåveröd kann nur empfohlen werden. Das Moor ist von Menschenhand so gut wie unbeeinflusst, wird von besonders viel Niederschlag gespeist und weist eine einzigartige Fauna auf. Bei Grindhus gelangen Sie zu einer artenreichen Fläche, die Ihnen vor Augen führt, wie die Weiden der Söderåsen-Region früher einmal aussahen.

Kulturgeschichte

Die Mühle Klövamölla mit ihrem Damm ist ein kulturhistorisches Juwel. Sie geht auf das 17. Jahrhundert zurück; das heutige Gebäude wurde allerdings erst 1887 errichtet. Die turbinenbetriebene Mühle ist heute noch genauso funktionsfähig wie früher.
Werfen Sie einen Blick in das Gebüsch bei der Kreuzung in Gålarp. In dem eingewachsenen Brechelhaus wurde einst Flachs getrocknet, woraufhin man die Fasern von den getrockneten Pflanzenstängeln trennte. Bestaunen Sie auch die dreieckige Steinsetzung bei Magleröd.
Am Schotterweg zwischen Gålarp und Magleröd erwartet Sie ein weiterer "Höhepunkt" der Etappe: die mit 212,2 m ü.d.M. mutmaßlich höchste Stelle Schonens.
Im 16. Jahrhundert gehörte Klåveröd zum Kloster Herrevad, und vor dem Hof führte ein Pilgerweg vorbei. Ein paar Hundert Jahre später wurde Klåveröd auf vier Hofstellen verteilt; um 1880 lebten in den verstreut liegenden Katen 180 Menschen.
Bei Lilla Klåveröd kann die Katenvergangenheit an der Landschaft mit ihren Steinmauern, kleinen Äckern, Wiesen und Weiden "abgelesen" werden.