Etappe 2: Hålebäck - Krika skog

Sie wandern auf flachen Schotterwegen am Fuß des Höhenzugs Söderåsen, auf anspruchsvollen Pfaden Hänge hinauf und über eine Hochebene. Vor Ihnen breitet sich ein atemberaubendes Spaltental aus. Klöva hallar erzählt Ihnen Geschichten über die Extreme des Lebens – vom spartanischen Dasein bis hin zu Fest und Tanz.

Foto: Sven Persson, swelo.seFoto: Magnus Malm
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Sie wandern auf flachen Schotterwegen am Fuß des Höhenzugs Söderåsen, auf anspruchsvollen Pfaden Hänge hinauf und über eine Hochebene. Vor Ihnen breitet sich ein atemberaubendes Spaltental aus. Klöva hallar erzählt Ihnen Geschichten über die Extreme des Lebens – vom spartanischen Dasein bis hin zu Fest und Tanz.

Natur

Im Gebiet zwischen dem Wald des Höhenzugs und dem offenen Gelände der Ebene wandern Sie auf Schotterwegen durch Maglaby und eine große Kiesgrube. In Maglaby liegt eine liebevoll gepflegte Mähwiese, auf der die Europäische Trollblume, das Kleine Mädesüß und der Kleine Klappertopf wachsen.
Bei Klöva hallar beginnt die Reise durch die riesigen Buchenwälder des Söderåsen. Hier gelangen Sie auch zu einem Spaltental, das sich mehrere Kilometer weit in den Höhenzug erstreckt. Immer wieder bekommen Sie Gelegenheit, über die Hänge der Schlucht zu blicken.
Das Tal brach bei der Entstehung des Höhenzugs vor circa 150 Millionen Jahren auf. Damals ging es in Schonen turbulent zu: Der gesamte Gesteinsuntergrund der Region war in Bewegung. Während der Eiszeit war wahrscheinlich die ganze Schlucht mit kompaktem Eis gefüllt. Ein Schmelzwasserfluss lagerte in Form eines sogenannten Oses kleinere und größere Gesteinsstücke in einem schmalen Streifen quer über dem Höhenzug ab. Als das Eis im Tal schmolz, fiel das Material auf den Grund des Tals. Der Os ist heute auf beiden Seiten der Schlucht zu sehen; er trägt den Namen Soffebacken.

Kulturgeschichte

Früher waren die Häuser in den ländlichen Siedlungen in Reihen angeordnet. Heute gibt es nur noch wenige solche Reihendörfer. Eines davon ist Maglaby. Hier sind auch Überreste der alten Kulturlandschaft erhalten geblieben; sie umfassen die Ackerflächen, die zum jeweiligen Hof gehörten, und die einstige Gemeinweide.
Bei Klöva hallar steht die Ruine eines dreistöckigen Tanzrestaurants. Das Lokal wurde 1930 eingeweiht und 1977 durch ein Feuer zerstört.
Unmittelbar oberhalb des abgebrannten Gebäudes kommen Sie an der Stelle vorbei, an der einst Johanna Olsdotter lebte. Johanna, die auch Grassa Johanna und Åsakärringen (Die alte Frau von Åsa) genannt wurde, wusch den Leuten in der Gegend die Wäsche. Ihr "Haus" war nicht viel mehr als ein Reisighaufen, in den man durch einen alten Kleiderschrank gelangte.
Der Abhang zwischen dem Tanzrestaurant und Klöva hallar wird wahrscheinlich für Milchsäure in Ihren Beinen sorgen. Legen Sie eine Pause ein und schöpfen Sie Luft. Und schauen Sie sich den alten steinigen Weg, auf dem Sie gehen, einmal genauer an: Er hat sich an etlichen Stellen mehrere Meter tief in den Boden gearbeitet.