Etappe 14: Agusa - Brösarp

Auf Pfaden und kleinen Wegen wandern Sie über die Erhebung Linderödsåsen. Sie kommen über eine alte Gemeinweide mit Buchenwald, der auf nährstoffarmem Boden wächst. Über Zäune steigend gelangen Sie auf wertvolle naturnahe Flächen, auf denen Kühe und Schafe weiden. Sie erleben einen alten Friedhof, einen „geistlichen“ Kaffeeplatz und Riesenbäume.

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Auf Pfaden und kleinen Wegen wandern Sie über die Erhebung Linderödsåsen. Sie kommen über eine alte Gemeinweide mit Buchenwald, der auf nährstoffarmem Boden wächst. Über Zäune steigend gelangen Sie auf wertvolle naturnahe Flächen, auf denen Kühe und Schafe weiden. Sie erleben einen alten Friedhof, einen „geistlichen“ Kaffeeplatz und Riesenbäume.

Natur

Am Lagerplatz Agusa haben Sie Aussicht auf Rothirsch- und Wildschweingehege. Nordwärts folgen Sie Pfaden auf dem Jären, dem größten Os von Ostschonen. Hier steht stattlicher Buchenwald, und in der Nähe von Hörröd treffen Sie auf Rieseneichen. Die großen Bäume bieten Insekten und Vögeln erstklassige Lebensräume.
Östlich des Dorfes gelangen Sie auf eine alte Gemeindeflur mit vielen Wacholdersträuchern und einer interessanten Flora. Auf dem Pfad bekommen Sie einen Eindruck davon, wie ein Großteil des Linderödsåsen vor ungefähr hundert Jahren aussah.
Nach einem Abschnitt auf kleineren Wegen und Stegen erwartet Sie die Weide Äskebjär. Hier finden Sie zwischen Wacholdersträuchern und grasenden Kühen Sand-Thymian, Körnchen-Steinbrech sowie mehrere Orchideenarten; außerdem können Sie eine herrliche Aussicht genießen.
Auf Pfaden gehen Sie über die "aussichtsreichen" beweideten Hügel von Drakamöllan, auf denen Sand-Strohblume und Wiesen-Küchenschelle gedeihen. Auch die interessanten Vogelarten Pirol, Baumpieper und Brachpieper fühlen sich hier wohl.
Anschließend führt die Etappe auf Forststraßen in das Waldgebiet Maglehems ora, das zu den größten auf nährstoffarmem Boden wachsenden Buchenwaldbeständen Schwedens gehört.

Kulturgeschichte

Das Dorf Agusa wirkt mit seinen Steinmauern und mehreren gut erhaltenen alten Gebäuden altertümlich. Im Haus Agusastugan wohnte Anna Mårtensson. Als sie 1944 auszog, hinterließ sie das Gebäude im gleichen Zustand wie bei ihrem Einzug.
Das Dorf Hörröd entstand im Mittelalter, und auf der Anhöhe bei der Kirche liegt der aufgegebene Friedhof der einstigen Kirche aus dem 15. Jahrhundert. Am Hang des Höhenzugs finden Sie einen jüngeren kulturgeschichtlichen Überrest: den Kaffeeplatz des Pfarrers aus dem 20. Jahrhundert.
Bei Äskebjär wandern Sie an einem aus Steinen aufgeschütteten Grabhügel vorbei, und südlich davon erreichen Sie eine schöne Mühlen- und Kulturlandschaft, die beweidet und bebaut wurde. Die Mühle Drakamöllan am Fluss Julebodaån wurde nach dem Müller Drake benannt.
Maglehems ora ist ein alter Allmendewald, in dem Schweine weideten. Die Tiere wurden aus einer Distanz von Dutzenden von Kilometern hierher getrieben, damit sie sich im Buchenwald an Eckern fett fressen konnten.