Etappe 13: Rebbetuaröd - Agusa

Auf dieser Etappe wandern Sie auf Forststraßen vorbei an Fichtenpflanzungen und dichtem Buchenwald sowie über einen „heimlichen Platz“. Verbringen Sie die Nacht an einem Ort, wo Sie den Hirschen und Wildschweinen lauschen können.

Foto: Kenneth Joelsson
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Auf dieser Etappe wandern Sie auf Forststraßen vorbei an Fichtenpflanzungen und dichtem Buchenwald sowie über einen „heimlichen Platz“. Verbringen Sie die Nacht an einem Ort, wo Sie den Hirschen und Wildschweinen lauschen können.

Natur

Mit Weiden, Feldern, Buchenwald und Gewässern ist die Natur um das Dorf Rebbetuaröd variationsreich. Hier fühlen sich viele seltene und bedrohte Schmetterlingsarten wohl.
Richtung Süden folgen Sie einem Schotterweg durch Kulturwald und einem Steg durch einen artenreicheren Bruchwald. Bei Hallabjär wandern Sie auf Forststraßen durch Buchenwald unterschiedlichen Alters und Aussehens. In der Nähe von Agusa öffnet sich die Landschaft wieder zu Äckern und naturnahen Weiden. Auf dem Schotterweg Richtung Lagerplatz Agusa kommen Sie an dem großen Os Jären vorbei. Hier steht stattlicher Buchenwald, und am Lagerplatz haben Sie Aussicht auf Rothirsch- und Wildschweingehege.

Kulturgeschichte

Das Gebiet um Rebbetuaröd ist reizvoll für alle, die sich für Kulturdenkmäler interessieren. Hier findet man Überreste von Höfen, eine schöne alte Deckbrücke, eine Mühlenruine und mehrere kleine Erdkeller.
Hallabjär war einst einer der geheimsten Plätze Schonens. Ein 200 Meter langer Tunnel und ein 400 Quadratmeter großes und 3,5 Stockwerke hohes unterirdisches Gebäude bildeten eine Anlage für den Flugmeldedienst, der von den Schwedischen Streitkräften rund um die Uhr besetzt war.
Werfen Sie einen Blick unter die Fichten bei der Kreuzung direkt nördlich von Agusa. Während langer Zeit erodierten, unterstützt vom Regenwasser, Füße von Mensch und Tier den Boden und schufen so einen Hohlweg.
Das Dorf Agusa wirkt mit seinen Steinmauern und mehreren gut erhaltenen alten Gebäuden altertümlich. Im Haus Agusastugan wohnte Anna Mårtensson. Als sie 1944 auszog, hinterließ sie das Gebäude im gleichen Zustand wie bei ihrem Einzug. Heute ist Agusastugan Eigentum des Heimatvereins von Härad und öffentlich zugänglich.