Etappe 12: Timan - Rebbetuaröd

Fern von größeren Orten folgen Sie gewundenen Wegen und Pfaden auf dem flachen Rücken der Erhebung Linderödsåsen. Die Moorgebiete und großen Wälder waren früher Schlupfwinkel für Schnapphahnbanden; Birkhähnen bieten Sie bis heute gut geschützte Balzplätze.

Foto: Johan Hammar
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Fern von größeren Orten folgen Sie gewundenen Wegen und Pfaden auf dem flachen Rücken der Erhebung Linderödsåsen. Die Moorgebiete und großen Wälder waren früher Schlupfwinkel für Schnapphahnbanden; Birkhähnen bieten Sie bis heute gut geschützte Balzplätze.

Natur

Auf dieser Etappe folgen Sie Schotterwegen am Wald Timan und einem gewundenen Pfad am Rand des Moores Viss mosse. Der Wald ist urwaldähnlich, und mehrere seiner Birken stehen schief oder sind ganz abgeknickt. Hinter der naturnahen Weide bei Kromsö erwarten Sie ein kurviger Weg und eine altertümlich anmutende offene Landschaft.
Südlich von Brännestad folgen Sie Pfaden, die Sie in eine an Steinen, Wacholdersträuchern, breitkronigen Riesenbäumen und Steinmauern reiche Weidelandschaft führen. Im Sommer können Sie den Weidetieren begegnen, die hier unermüdlich tätig sind. Folgen Sie dem Pfad und besuchen Sie den Vogelbeobachtungsturm des Moores Fjällmossen. Mit etwas Glück bekommen Sie balzende Birkhähne zu sehen.
Forstwege führen Sie an eintönigem Kulturwald vorbei, und bei Abullaberga folgen Sie einem Pfad durch einen beweideten Wald. Straußartig gewachsene Bäume und Sträucher lassen die lange Weidetradition erkennen.
Auf Forstwegen kommen Sie an Waldflächen und Wasserläufen vorbei und erreichen schließlich den Lagerplatz von Rebbetuaröd. Mit Weiden, Feldern, Buchenwald und Gewässern sind die Flächen um das Dorf abwechslungsreich. Hier fühlen sich viele seltene und bedrohte Schmetterlingsarten wohl.

Kulturgeschichte

Laut dem Waldemar-Erdbuch, einem Steuererfassungsbuch aus dem Jahr 1231, gehörte der Wald Timan König Waldemar II.
Das Moor Viss mosse ist vom Torf und vom Torfabbau geprägt; an seinem östlichen Rand liegt die Anhöhe namens Kromsö. Hier stand tiefer Wald, in dem eine Schnapphandbande ihren Schlupfwinkel hatte. Trotz der Abgeschiedenheit ihres Verstecks sollen die Schnapphähne von den Bauern der Gegend bis auf den letzten Mann niedergemetzelt worden sein.
Der Verlauf des "Kulturwegs" durch Harphult wird - wie es für alte Wege typisch ist - von den Landschaftsformen bestimmt.
Im beweideten Wald und auf dem naturnahen Weideland bei Abullaberga gibt es mehrere interessante menschliche Spuren aus der jüngeren Vergangenheit. Am Buchenhang steht ein Brechelhaus, beim Bach liegt ein Rad einer alten Mühle, und auf der Anhöhe finden sich Steinruinen eines Hofes. Sie kommen auf Ihrem Weg noch an weiteren Ruinen vorbei; bei den meisten handelt es sich um Überreste von Katen.
Das Gebiet um Rebbetuaröd ist reizvoll für alle, die sich für Kulturdenkmäler interessieren. Hier findet man Überreste von Höfen, eine schöne alte Deckbrücke, eine Mühlenruine und mehrere kleine Erdkeller.
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