Etappe 9: Verum - Vittsjö

Wald wird von Weiden abgelöst, Wasserläufe wechseln sich mit Seen ab. Sie wandern auf Pfaden in Gewässernähe und auf Nebenwegen zu einem Kurort. Sie bekommen spitze Oser sowie eine Mühle und eine Sägerei zu sehen. Wen das Abenteuer am/auf dem Wasser lockt, kann angeln und Kanu fahren.

Gundrastorps flour mill.<br />
                                    Foto: Jenny BrandtDer Weg führt entlang der Flüsse, Stromschnellen und Wasserfälle.<br />
                                    Foto: Jenny BrandtDer Hund ist der ideale Wanderbegleiter.<br />
                                    Foto: Johan Hammar
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Wald wird von Weiden abgelöst, Wasserläufe wechseln sich mit Seen ab. Sie wandern auf Pfaden in Gewässernähe und auf Nebenwegen zu einem Kurort. Sie bekommen spitze Oser sowie eine Mühle und eine Sägerei zu sehen. Wen das Abenteuer am/auf dem Wasser lockt, kann angeln und Kanu fahren.

Natur

Der schmale, mäandrierende Fluss Vieån, an dem der Weg verläuft, wartet mit wertvollen Uferwiesen und schattenspendenden baumbestandenen Partien auf. Bei Mölleröd erwarten Sie Stromschnellen und Wasserfälle sowie parallel zueinander liegende Oser.
Der Fluss ist ein wichtiger Lebensraum für Fische, Muscheln und Vögel; und am Ufer des Gewässers wachsen interessante Pflanzen.
Bald lassen Sie das Flusstal hinter sich und werden von Pfaden durch einen abwechslungsreichen Wald zum Seensystem von Vittsjö geführt. Der Weg schlängelt sich zwischen den Seen hindurch, trockene Hügelrücken hinauf und über eine durchnässte Fläche in Gewässernähe.
Bei Gundrastorp geht es über eine naturnahe Weide und auf einem kurvenreichen Weg durch eine altertümlich anmutende Kulturlandschaft. Ein Pfad führt Sie über die eindrücklichen Oser von Ubbalt, durch Buchenwald und das Ufer des Sees Vittsjön entlang. Auf dem Grund des Gewässers fällt in großer Menge Eisenerz aus, und Sie können Erzklumpen aus dem Sand waschen.

Kulturgeschichte

Die zeitweise überschwemmten Sumpfwiesen am Vieån sind traditionsreiche Mäh- und Weideflächen. Auch die Kraft des Flusswassers wurde genutzt, und am Ausfluss des Vieån aus dem Vittsjön sind die Sägerei von Ekholmen und die Getreidemühle von Gundrastorp in gutem Zustand erhalten.
In Ubbalt gibt es Spuren mittelalterlicher Eisengewinnung. Man kratzte Eisenerz vom Seeboden und schmolz es in Öfen. Die Erzklumpen wurden über Seen und Flüsse transportiert. Das Eisen war wertvoll, und um seinen Reichtum zu schützen, errichtete man Burgen wie Vittsjöborg und Skeingeborg.
Ende des 19. Jahrhunderts war Vittsjö ein Kurort mit einer Pension und einem Erholungsheim. In früherer Zeit war die Gegend Grenzgebiet zwischen Dänemark und Schweden. Die Verteidigungsanlage Vittsjö skans und Gedenksteine erzählen von Kriegszeiten und von dem Zwischenfall, bei dem König Gustav II. Adolf ins Eis einbrach.