Etappe 6: Vesslarp-Glimåkra

Auf dieser Etappe kommen Sie durch tiefen Wald, durch ein Gebiet mit sturmgeschädigtem Baumbestand und an Mooren vorbei. Manchmal wird das Dunkel des Waldes von lichtüberfluteten beweideten Hügeln abgelöst. Brücken und Steinmauern gibt es auf dieser Etappe in großer Zahl.

Wanderung im der Wald zwischen Vesslarp und Störnhult.<br />
                                    Foto: Jenny BrandtWanderung zwischen Vesslarp und Störnhult.<br />
                                    Foto: Jenny BrandtPacken licht.<br />
                                    Foto: Johan Hammar
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Auf dieser Etappe kommen Sie durch tiefen Wald, durch ein Gebiet mit sturmgeschädigtem Baumbestand und an Mooren vorbei. Manchmal wird das Dunkel des Waldes von lichtüberfluteten beweideten Hügeln abgelöst. Brücken und Steinmauern gibt es auf dieser Etappe in großer Zahl.

Natur

Auf dem östlichen Teil dieser Etappe wandern Sie auf Pfaden und Forststraßen durch Fichtenwald und an Mooren und feuchten Laubwäldern vorbei. Bei Simontorp verändert und öffnet sich die Landschaft, und je näher Sie der Erhebung Glimåkra kommen, desto mehr ist die Umgebung von hellen, steinigen naturnahen Weiden geprägt.
Bei Tockarp gibt es mehrere Findlinge, die das Inlandeis hierher transportierte. An der Kreuzung des Dorfes kommen Sie am Felsbrocken Blotastenen vorbei, der einst als Opferaltar diente. Südlich davon ist auf einer Weide Tala hall zu sehen; es heißt, dieser Felsblock dreht sich, wenn es nach frisch gebackenem Brot riecht.
Das letzte Stück zum Lagerplatz gehen Sie auf einem Joggingweg durch den Wald, an einem Freibad vorbei und einen steilen Pfad Trollabackarna hinauf.

Kulturgeschichte

Auf dieser Etappe kommen Sie an mehreren gut erhaltenen Teertälern vorbei, in denen durch die Verschwelung von Kiefernstubben Teer gewonnen wurde. An Ihrem Weg zeugen Deckbrücken, Steinmauern, Viehwege und Trockenhäuser für Flachs vom Leben früherer Generationen in dieser "steinreichen" Gegend.
Nordwestlich des Sees Vesslarpssjön gelangen Sie zu den Ruinen von Spjutstorpet. Hier wurden Ivar Bengtsson und seine Ideen geboren, aus denen schließlich das Spielzeugunternehmen BRIO entsprang.
Beim Fluss Simontorpsån kommen Sie zu einer Sägerei, die noch immer in nutzbarem Zustand ist. Die Sägerei wurde ursprünglich mit einem großen Wasserrad betrieben; es dauerte aber nicht lange, bis man eine Turbine installierte. Mit einem Schalter in der Mühle und einer Leitung zum Wohnhaus war der Mühleneigentümer der erste Dorfbewohner, der über elektrisches Licht verfügte.
Rund ein Kilometer westlich von Simontorp verläuft der Skåneleden auf dem alten Reichsweg zwischen Dänemark und Schweden, Ryavägen. Hier zogen die Menschen zu Fuß oder auf beladenen Fuhrwegen vorüber. Später, in den Kriegen des 17. Jahrhunderts, marschierten auf dem Weg die Heere vorbei.