Etappe 5: Brotorpet-Vesslarp

Hier wandern Sie auf Pfaden zwischen Seen mit vielen Buchten sowie durch mehrere Hundert Jahre alten Zauberwald und traditionsreiche Kulturlandschaften. Dies ist die Heimat des Schriftstellers Harry Martinson.

Lassen Sie Ihren Blick über den See Immeln.<br />
                                    Foto: Jenny BrandtNyteboda wald.<br />
                                    Foto: Jenny BrandtWandern Sie entlang des Sees Immeln.<br />
                                    Foto: Jenny BrandtSchmecken, hören, fühlen.<br />
                                    Foto: Johan Hammar
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Hier wandern Sie auf Pfaden zwischen Seen mit vielen Buchten sowie durch mehrere Hundert Jahre alten Zauberwald und traditionsreiche Kulturlandschaften. Dies ist die Heimat des Schriftstellers Harry Martinson.

Natur

Auf Pfaden wandern Sie durch artenreiche Buchenwaldgebiete und durch Fichtenkulturwald. Hier gibt es viele Seen, von denen etliche zum Angelparadies Harasjömåla gehören. Bei Nyteboda öffnet sich die Landschaft zeitweilig.
Richtung Westen kommen Sie in den Nytebodaskogen, einen mehrere hundert Jahre alten Naturnadelwald mit dicken Moosteppichen. Hier können Sie Pflanzen wie das Moosglöckchen und das Kriechende Netzblatt finden und - zu späterer Stunde - dem Raufußkauz und dem Sperlingskauz begegnen.
Bei Strönhult erwartet Sie nicht weit vom Weg eine altertümlich anmutende Kulturlandschaft. Hier können Sie klassisch rot gestrichene Höfe, Steinmauern, steinige naturnahe Weiden und mit Laubbäumen bestandene Wiesen erleben.

Kulturgeschichte

Die Kulturlandschaft mit ihren kleinen Anbauparzellen und einsam liegenden Höfen ist typisch für diese Region. Hier war die Landwirtschaft sekundär; wichtiger war, was die Wälder und Seen hergaben. In Nyteboda und Strönhult kann man sich in vergangene Zeiten zurückversetzen. Ein besonders authentisches Erlebnis bietet Strönhult, wo die gut erhaltenen Gebäude verdeutlichen, wie wohlhabend das Dorf im 19. Jahrhundert war.
An der Immeln-Bucht Nytebodaviken wuchs der Schriftsteller Harry Martinson auf, dem bei seinem Elternhaus Snappetorp ein Gedenkstein gewidmet wurde. In Rävatorpet wohnte die Magd der Familie. Im Alter von sechs Jahren wurde Martinson bei Pflegeeltern untergebracht. In seinem Buch "Die Nesseln blühen" schildert er das Leben in seiner Heimatregion und die Arbeit in den Steinbrüchen. Im Jahr 1974 wurde Harry Martinson der Nobelpreis in Literatur verliehen.