Etappe 2: Grundsjön-Östafors

Sie wandern auf Forststraßen und Pfaden über die Erhebung Ryssberget. Die Etappe führt durch hügeliges Waldgelände und über steinige naturnahe Weideflächen. Halten Sie Ausschau nach roten Häuschen und suchen Sie Fossilien. Ihr Lager können Sie an einem Angelsee oder an einer rauschenden Stromschnelle aufschlagen.

Der Wildbach am Östafors Lager.<br />
                                    Foto: Jenny BrandtBewundern Sie seltene Farne an der Östafors Lager.<br />
                                    Foto: Jenny BrandtSkåneleden passes several streams and watercourses.<br />
                                    Foto: Johan Hammar
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Sie wandern auf Forststraßen und Pfaden über die Erhebung Ryssberget. Die Etappe führt durch hügeliges Waldgelände und über steinige naturnahe Weideflächen. Halten Sie Ausschau nach roten Häuschen und suchen Sie Fossilien. Ihr Lager können Sie an einem Angelsee oder an einer rauschenden Stromschnelle aufschlagen.

Natur

Auf dieser Etappe wandern Sie auf schmalen Wegen durch die großen Wälder der Erhebung Ryssberget. Verweilen Sie und blicken Sie über das Tal Näsumsdalen. Vor 80 Millionen Jahren lag hier eine Meeresbucht, in der der Plesiosaurier Scaniasaurus und der waranartige Mosasaurus schwammen, wie Fossilienfunde beweisen.
Im Osten sind in einer altertümlich anmutenden Umgebung die rot gestrichenen Häuser von Drögsperyd zu sehen.
Nördlich von Drögsperyd wandern Sie auf Pfaden am steinigen Hang von Ryssberget; dabei kommen Sie durch artenreichen Buchenwald und über kleine naturnahe Weiden.
Dann entfernt sich der Wanderweg von der Erhebung, und kurz darauf erreichen Sie den Lagerplatz Östafors. Die Wetterschutzhütte liegt direkt an zwei Stromschnellen, in die sich der Fluss Holjeån verzweigt. An dem von gerundeten Erhebungen eingerahmten Gewässer ist der Artenreichtum groß. Halten Sie Ausschau nach Gebirgsstelze und Eisvogel.

Kulturgeschichte

Direkt östlich des Lagerplatzes Östafors wandern Sie eine Weile auf einem Radweg, dem Banvallsleden. Dieser Weg hat seinen Ursprung in einer Eisenbahnlinie, die sich zwischen Sölvesborg und Älmhult erstreckte und vor allem zum Transport von Granit aus den Steinbrüchen von Örkened genutzt wurde.
An den Stromschnellen von Östafors lagen früher mehrere Industriegebäude, die von Wohnhäusern umgeben waren. Hier gab es ein Sägewerk, eine Schmiede, mehrere Mühlen, ein Stromkraftwerk und eine Nagelfabrik.