Etappe 18: Torekov - Vejbystrand

Hier wandern Sie auf leicht zu begehenden Pfaden und Strandwegen über alte Weideflächen. Entdecken Sie ein nettes Fischerdorf und einen riesigen Grabhügel und beobachten Sie Robben. Lassen Sie sich auch den Besuch der Insel Hallands Väderö nicht entgehen.

Foto: Jenny Brandt<br />
                                    Torekov fishing village.<br />
                                    Foto: Jenny BrandtFoto: Jenny Brandt<br />
                                    Strand<br />
                                    Foto: Magnus Malm
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Hier wandern Sie auf leicht zu begehenden Pfaden und Strandwegen über alte Weideflächen. Entdecken Sie ein nettes Fischerdorf und einen riesigen Grabhügel und beobachten Sie Robben. Lassen Sie sich auch den Besuch der Insel Hallands Väderö nicht entgehen.

Natur

Auf dieser Etappe passieren Sie kleine idyllische Küstenorte und wandern über flache Weidebereiche, auf die Sie mit Hilfe von Zaunübertritten gelangen, an vielen grasenden Tieren vorbei.
Über Strandwege kommen Sie zum Fischerdorf Torekov. In der Ortsmitte liegt ein kleiner Park mit einer krummen Felsen-Kirsche, einer Vertreterin einer für diese Region seltenen Pflanzenart aus der Familie der Rosengewächse. Direkt westlich des Hafens ist ein dunkler Streifen mit dem rötlichen Gestein verschmolzen. Er besteht aus Magma, das an die Erdoberfläche stieg und einen Diabasgang schuf.
Am Strand können Sie Krabben anlocken, und vom Hafen von Torekov aus haben Sie die Möglichkeit, einen Abstecher auf die idyllische Insel Hallands Väderö zu unternehmen.
Die Wanderung an der Küste der Bjäre-Halbinsel Richtung Süden führt über Gemeindefluren, auf denen viel Wacholder wächst und auf denen sich karges Grasland mit üppigem Wiesenland abwechselt. Mit einem Mal gelangen Sie zu interessanten Tümpeln und durchnässten Bereichen. Auch der ans Land angrenzende Meeresbereich ist wertvoll; das Gebiet wird von Seehunden, Schweinswalen und manchmal auch Kegelrobben besucht.
Mit verschiedenen Entenvögeln, Möwenartigen und Regenpfeiferartigen ist die Vogelfauna reich. Manchmal kommen atlantische Vögel wie Basstölpel und Dreizehenmöwe hierher. Besonders die Inseln Inre Grytskär und Yttre Grytskär sollten Sie genauer in Augenschein nehmen und dort nach beispielsweise der Gryllteiste Ausschau halten.

Kulturgeschichte

In Torekov, wo Sie an Gebäuden aus dem 19. Jahrhundert und an Fischerhütten vorbeikommen, können Sie eine unverfälschte Fischeratmosphäre genießen.
Am Hafen liegt das alte Badehaus der Kapitäne. Die Menschen in dieser Gegend lebten vom Fischfang und von der Seefahrt; aber auch die Landwirtschaft und die Ziegelherstellung waren wirtschaftlich bedeutsame Aktivitäten.
Die mittelalterliche Kirche wurde einer Heiligen namens Thora geweiht. Am Badestrand kommen Sie an einem Findling vorbei, der der Heiligen gewidmet wurde. Thora war die Tochter eines dänischen Königs und wurde hier an Land gespült.
Die archäologischen Stätten der Bjäre-Küste liegen dicht an dicht. Dagshög ist einer von fast tausend aus Steinen und Erde aufgeschütteten Grabhügeln - und mit einem Durchmesser von 42 Metern der größte.
Auf den Gemeinweiden der Dörfer grasten die Tiere. An Land getriebener Tang spielte eine wichtige Rolle als Düngemittel für die Felder, und an mehreren Stellen wurde Gestein abgebaut. Der Steinbruch von Dagshög ist besonders markant; von hier aus wurden in den Jahren 1904 bis 1914 Gesteinsstücke nach Dänemark verschifft.
Von Grytehamn, einem der wichtigsten Häfen der Bjäre-Halbinsel, ist heute nichts mehr zu sehen. Von hier aus wurden einst große Mengen Roh- und Bauholz per Schiff nach Kopenhagen gebracht.