Etappe 17: Knösen - Torekov

Pfade führen Sie durch die Märchenlandschaft von Hovs hallar mit ihren Felsen und Spalten. Sie wandern über beweidete Strandwiesen und Geröllfelder sowie an einem außergewöhnlichen Teich und an interessanten Gräbern vorbei.

Hovs Hallar.<br />
                                    Foto: Jenny BrandtFoto: Jenny Brandt<br />
                                    Foto: Jenny BrandtFoto: Johan Hammar
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Pfade führen Sie durch die Märchenlandschaft von Hovs hallar mit ihren Felsen und Spalten. Sie wandern über beweidete Strandwiesen und Geröllfelder sowie an einem außergewöhnlichen Teich und an interessanten Gräbern vorbei.

Natur

Auf Pfaden gehen Sie durch Wald und über Strandwiesen, die mit Steinen und windgepeitschten Sträuchern übersät sind.
Bei Hovs hallar begegnet der Höhenzug Hallandsåsen dem Meer. Hier gibt es rötlichen Gneis mit Amphiboliteinlagerungen; das Gestein entstand, als Magma an die Erdoberfläche stieg. Sie passieren etliche Rauksteine und Höhlen, die die erodierende Kraft des Wassers schuf.
Westlich von Hovs hallar breiten sich Strandwiesen aus. Dank langjähriger Beweidung konnten sich hier eine spezielle Flora und Fauna etablieren.
Manchmal kommen Sie über Geröllfelder, auf denen Wälle des Littorinameers zu erkennen sind; das Littorinastadium bildete die letzte Phase der Entwicklung der Ostsee.
Bei Sänkudde gelangen Sie zum Ilasjön. An diesem Weiher wachsen interessante Pflanzen wie das fleischfressende Echte Fettkraut; an Frühlingsabenden können Sie hier das metallische laute Rätschen der Kreuzkröte hören.
Nördlich des Golfplatzes erstreckt sich eine der botanisch interessantesten Flächen der Bjäre-Halbinsel. Hier wachsen seltene Gräser und Blumen, unter ihnen die Weiße Seerose.

Kulturgeschichte

Von der Anhöhe bei Hovs hallar aus überblicken Sie die mit Geröll bedeckte Ebene Smygeslätt, auf der Überreste von Pfählen an die Existenz einer Fischersiedlung erinnern. Westlich des Restaurants kommen Sie an einem Felsblock vorbei, in den schalenartige Vertiefungen eingearbeitet sind.
An der Küste strandeten etliche Schiffe. Die Dorfbewohner entfernten alle Bolzen und ließen das Meer die Reste der zerschellten Schiffe verteilen, woraufhin sie am Strand Wrackauktionen abhielten. Im Laufe der Jahre wurde am Strand Segeltorpsstranden eine Wrackgesellschaft gegründet. Diese kümmerte sich um die beschädigten Schiffe, schleppte sie an Land und versteigerte deren Teile.
In den Jahren 1829 bis 1848 wurden südlich der Landzunge Sänkudde Schiffe gebaut. Im Wasser sind die Findlinge Stora Ringasten und Lilla Ringasten zu sehen, an denen man die Fahrzeuge vertäute.
Die Strandwiesen dienten den Dörfern als Allmenden. Hier weideten Kälber, Schafe und Gänse. Und von hier durften die Dorfbewohner Tang zum Düngen der mageren Böden nach Hause schaffen.
Bald führt Sie der Pfad zu den Gröthögarna. Die acht aus Steinen aufgeschütteten Grabhügel sind in einer Reihe angeordnet - eine für Schonen extrem seltene Gruppierung.