Etappe 16: Båstad - Knösen

Am schattigen Nordhang des Höhenzugs Hallandsåsen können Sie interessante geologische Formationen entdecken und eine Tennismetropole erkunden. Hier ist das Himmelreich nahe – zumindest für all diejenigen, die Fernblicke, Gärten, Kunst und Handwerk zu genießen wissen.

Foto: Jenny Brandt<br />
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                                    Foto: Johan Hammar
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Am schattigen Nordhang des Höhenzugs Hallandsåsen können Sie interessante geologische Formationen entdecken und eine Tennismetropole erkunden. Hier ist das Himmelreich nahe – zumindest für all diejenigen, die Fernblicke, Gärten, Kunst und Handwerk zu genießen wissen.

Natur

Auf Wegen und Strandpromenaden spazieren Sie durch Båstad. Ein Stück weiter östlich schlängelt sich der Fluss Stensån durch artenreiche Wäldchen und Niedermoore.
Auf dem Küstenradweg wandernd sollten Sie nach Seehunden Ausschau halten. Die Robben ruhen sich oft auf den Steinen aus, die in Strandnähe aus dem Wasser ragen.
Nachdem Sie ins Landesinnere abgebogen sind, können Sie einen Abstecher in das rund einen Kilometer vom Weg entfernt liegende Småryd machen. Hier erwarten Sie Mittelmeerflair mit Aussicht auf das Meer und die kurvige Straße Italienska vägen (Italienische Straße).
Der Nordhang des Hallandsåsen bietet der Vegetation äußerst günstige Voraussetzungen. Sie kommen an Norrvikens trädgårdar und einem Orchideenhain am Eingang der Gartenanlage vorbei.
Lassen Sie den Asphalt hinter sich und wandern Sie auf einem gewundenen Weg bergauf. Bald erreichen Sie das geologisch interessante Naturschutzgebiet Englandsdal. Hier bekommen Sie Spaltentäler mit 30 Meter hohen Wänden, mit Gesteinsbrocken übersäte Hänge und einen tief eingeschnittenen Bach zu sehen. Im Gebiet begegnen Sie auch Weidetieren.
Auf dem letzten Abschnitt der Etappe folgen Sie gewundenen Wegen, die schöne Ausblicke bieten, durch eine offene, hügelige Landschaft.

Kulturgeschichte

Der Name Båstad kommt von Botstaedae (Bootsplatz). König Christian I. war zu Ohren gekommen, dass es auf dem Höhenzug viele für den Schiffsbau geeignete Eichen gab. Im Jahr 1450 kaufte er den Grund und ließ einen Hafen samt Stadt und Kirche anlegen. Wenn Sie die älteren Teile von Båstad kennenlernen wollen, sollten Sie die Straße Agardhsgatan, den Marktplatz und den Hafen aufsuchen.
Auf Ihrem Weg durch die Stadt gelangen Sie zu mehreren kulturhistorisch interessanten Plätzen. Die Gedenksteine Galta stenar gehen auf die Eisenzeit zurück; die Erzählung über die Steine, den gestürzten König und das Pferd stammt allerdings aus dem Mittelalter.
Am Hafen kommen Sie an einer Tennisanlage vorbei, und ein paar Häuserblöcke weiter liegt ein Tennismuseum. Seit den 1930er Jahren entwickelte sich Båstad zur Hauptstadt des schwedischen Tennis, und Weltklassespieler wie Björn Borg, Mats Wilander und Stefan Edberg demonstrierten hier ihr Können.
Båstad ist auch verknüpft mit der Weberin und Textilkünstlerin Märta Måås-Fjetterström sowie mit der Herstellung von Clogs.
Von der kanonenbestückten Verteidigungsanlage aus wehrte man im Jahr 1788 einen russischen Angriff ab.