Etappe 14: Koarp - Brammarp

Diese Etappe verläuft fern von Siedlungen auf Pfaden und Nebenwegen durch eine waldreiche Gegend. Besondere Naturensembles und Pflanzen bereichern die Strecke. Halten Sie Ausschau nach Elchen, Käfern und balzenden Vögeln

Schöne Farben auf Skåneleden<br />
                                    Foto: Jenny BrandtWandern im Herbst auf der Skåneleden<br />
                                    Foto: Jenny BrandtDjurholmen Wandergebiet<br />
                                    Foto: Johan Hammar
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Diese Etappe verläuft fern von Siedlungen auf Pfaden und Nebenwegen durch eine waldreiche Gegend. Besondere Naturensembles und Pflanzen bereichern die Strecke. Halten Sie Ausschau nach Elchen, Käfern und balzenden Vögeln

Natur

Auf dieser Etappe hat man das Gefühl, der Zivilisation zu entkommen. Hier wandern Sie durch tiefen Wald und über durchnässte Flächen; Sie folgen Forststraßen und Abschnitten mit Bohlenwegen. Wenn Sie leise sind, sehen Sie vielleicht Elch, Auerhuhn oder Birkhuhn.
Nordwestlich von Koarp gelangen Sie in das Tal Musikedalen, das wegen seiner schweren Zugänglichkeit sich selbst überlassen blieb. Dank des vielen Totholzes herrschen hier ideale Lebensbedingungen für empfindliche Flechten, Pilze und Käfer.
Ein Stück vom Weg entfernt finden Sie die Moore Djurholmamossen und Åstarpemosse sowie Pennebo, ein Feuchtgebiet mit ständig rieselnden Wasserquellen. Das für Schonen einzigartige Moor Djurholmamossen liegt in einem Erholungsgebiet; Åstarpemosse gilt als eines der wertvollsten Feuchtgebiete Schwedens.
Beim 226 Meter hohen Högalteknall passieren Sie den höchsten Punkt Hallands.
Bei Ekered kommen Sie an einer interessanten Landschaft vorbei. Sie ist geprägt von großen Bäumen mit breiten Kronen und morschen Stämmen. Die Hohlräume, die im Holz entstehen, sind wichtig für Insekten und Vögel. Etwas weiter entfernt liegt die krautreiche Wiese von Ekered. Zur Blütezeit im Frühsommer können Sie auf der Fläche in großer Zahl Trollblume und Gewöhnliches Geflecktes Knabenkraut funkeln sehen.

Kulturgeschichte

Bei Ekered gibt es viele und deutliche Spuren menschlicher Aktivitäten. Die kleinen, länglichen Landwirtschaftsparzellen mit parallel verlaufenden Steinstreifen gehen auf das frühe Mittelalter zurück. Hier gibt es auch eindrückliche Ruinen dreier Höfe, die in den 1940er Jahren verlassen wurden. Um das Dorf erstreckten sich eingezäunte Felder und Wiesen; eine der Wiesen bildet heute das Naturschutzgebiet Ekered. Im Fichtenwald sehen Sie in Form von Steinhaufen, die bei der Urbarmachung neuen Kulturlands aufgeschichtet wurden, Überreste der Dorfäcker.
Viehwege lassen erkennen, wo die Tiere an bestellten Flächen vorbei zur baumreichen Gemeinweide geführt wurden.