Etappe 12: Lärkesholm – Bjärabygget

Auf Pfaden, kleinen Wegen und kilometerlangen Bohlenwegen wandern Sie durch Laubwald und ein karges Moorgebiet. Sie passieren eine wichtige historische Reiseroute. Die Nähe zur Zivilisation macht die Strecke zu einer komfortablen „Luxusetappe“.

Foto: Johan Hammar
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Auf Pfaden, kleinen Wegen und kilometerlangen Bohlenwegen wandern Sie durch Laubwald und ein karges Moorgebiet. Sie passieren eine wichtige historische Reiseroute. Die Nähe zur Zivilisation macht die Strecke zu einer komfortablen „Luxusetappe“.

Natur

Hier wandern Sie am Ufer des Lärkesholmssjön und durch pilzreichen Buchenwald. Unter einem Tunnel passieren Sie die Autobahn E4 und gehen auf breiten Wegen um den See Åsljungasjön. Anschließend spazieren Sie durch feuchten Laubwald und Edellaubholzwald.
Bevor Sie sich auf den Höhenzug Hallandsåsen begeben, sollten Sie sich die Felswand bei Åsljunga genauer ansehen. Über den Felsen tropft permanent Wasser, und auf dem Gestein gedeihen seltene Flechten. Ein Pfad führt Sie den Hang hinauf zu einem Aussichtspunkt und zum Joggingweg von Åsljungagården.
Nach einem Abschnitt an Höfen und offenen naturnahen Weideflächen vorbei steht ein kürzeres Teilstück auf Stegen bevor. Die Pflanzen des nährstoffarmen Moores werden nur durch Niederschläge versorgt. Hier wachsen Schmalblättriges Wollgras, Fieberklee und Moor-Ährenlilie. Manchmal balzen hier Birk- und Auerhahn.

Kulturgeschichte

Das Gut Lärkesholm hat eine spannende Geschichte. Einer der Gutseigentümer ist bis zum heutigen Tag von Einfluss: Anders von Reiser, im 18. Jahrhundert Besitzer von Lärkesholm, vermachte der Schule, der Bibliothek und Notleidenden sein Erbe; auch das heutige Erholungsgebiet geht letztlich auf von Reisers Testament zurück.
Südlich des Sees Lärkesholmssjön liegt das größte und am besten erhaltene Flurrelikt Schonens. Am benachbarten Wasserlauf steht Vångamöllan, die Mühle des Guts mit Mühlenteich.
Auf dem Weg zum See Åsljungasjön passieren Sie den alten Königsweg und kurz darauf Hügel, an denen einst Räuberbanden erschöpften Reisenden auflauerten.
In der Nähe finden Sie einen Meilenstein mit der Inschrift "½ M". Solche Steine wurden in Zeiten aufgestellt, in denen der Staat für die Beherbergung der Reisenden verantwortlich war. Circa alle zwanzig Kilometer sollte ein Wirtshaus stehen, wo Mensch und Pferd sich ausruhen und stärken konnten.