Etappe 11: Hårsjö – Lärkesholm

Diese Etappe beinhaltet eine leichte Wanderung auf schmalen Wegen durch die Moore und tiefen Wälder von Nordschonen. Entdecken Sie Überreste kleinbäuerlicher Katenstellen und einer herrschaftlichen Fischzucht. Außerdem können Sie in einem besonders sauberen Gewässer angeln.

Foto: Jenny Brandt<br />
                                    Foto: Jenny Brandt<br />
                                    Foto: Johan Hammar
Mehr Bilder anzeigen
Karte >

Diese Etappe beinhaltet eine leichte Wanderung auf schmalen Wegen durch die Moore und tiefen Wälder von Nordschonen. Entdecken Sie Überreste kleinbäuerlicher Katenstellen und einer herrschaftlichen Fischzucht. Außerdem können Sie in einem besonders sauberen Gewässer angeln.

Natur

Den Großteil der Etappe folgen Sie kleinen Wegen durch eine Landschaft, die reich an Wäldern, Mooren und Seen ist. Der Lagerplatz Hårsjö ist von so dichtem Wald umgeben, dass der See nicht zu sehen ist.
Der Pfad, der Sie an der Kate Tidemanstorp vorbeiführt, ist von Kulturwald und Gräben eingefasst. Im Süden breitet sich Fäjemyr aus; auf dem Moor wachsen Schnabel-Segge, Moor-Ährenlilie und Schmalblättriges Wollgras.
Bei Änglarp haben Sie freie Sicht über Hügel, Ebenen und Schotterfelder. Sie wurden an der Mündung von Gletscherflüssen gebildet, als vor Tausenden von Jahren das Inlandeis schmolz. Die Ablagerungen hier sind besonders deutlich ausgeprägt.
Forst- und Autostraßen bringen Sie zum See Värsjön, einem der saubersten Angelgewässer Schonens. Hier leben der Europäische Flusskrebs sowie seltene Algen und Wasserpflanzen. Am See können Sie Prachttaucher und Fischadler beim Fischen beobachten.
Das letzte Stück der Etappe gehen Sie im Erholungsgebiet Lärkesholm. Im Osten wandern Sie durch Fichtenkulturwald, aber tiefer im Gebiet und beim Lärkesholmssjön finden Sie schönen Laubwald vor. Vom Lagerplatz aus haben Sie eine schöne Aussicht über den See; das wertvolle Habitat ist reich an Fischen, Libellen und Vögeln.

Kulturgeschichte

Auf dieser Etappe wandern Sie vom Dorf Hårsjö by, das größtenteils Eigentum des Guts Hovdala ist, an der katenreichen alten Gemeinweide vorbei zum Gut Lärkesholm.
Östlich von Hårsjö kommen Sie an den Überresten von Kristens kvarn vorbei. Hier wurden mit Hilfe des Baches eine Getreidemühle, eine Sägerei und ein Kraftwerk betrieben. Beachten Sie auch den inzwischen trockengelegten Kanal bei einem Gesteinsaufschluss.
Die altertümliche Kate Tidemanstorp - ein ungestrichenes Bohlenwandhäuschen mit kleinen Fenstern - ist typisch für die Gegend. Die Kate wird von einem Heimatverein gepflegt.
Im Westen kommen Sie an mehreren Ruinen von Häuschen vorbei, die einst von urarmen Kätnern bewohnt wurden. Die Kate Augustas torp, neben der eine Quelle liegt, hatte Spalten, durch die sich sowohl Igel als auch Hühner unbehindert hindurchbewegen konnten.
Näher bei Lärkesholm gelangen Sie zu Ruinen von Katen, die zum Gut gehörten, und zu Dämmen, die auf eine Fischzucht zurückgehen. Hier gab es einmal rund fünfzig mit Karpfen besetzte Teiche und einen Ofen, der das Wasser wärmte. Carl von Linné beschrieb den Gutseigentümer 1749 als ein "einzigartiges Genie".